Studentenleben



© Stephanie Hofschlaeger / (pixelio.de)

Das Studentenleben ist ein lustiges Dasein und mitunter die schönste Zeit im Leben: Man steht auf eigenen Füßen, ist unabhängig und trägt dabei eine minimale Verantwortung. Kein Arbeitgeber, keine Eltern und kaum Verpflichtungen – dafür aber jede Menge Freizeit, Partys und neue Leute, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann. Nebenbei genießt man auch noch den Luxus, sich durch eine umfangreiche Bildung auf selbst gewähltem Interessengebiet viel Wissen anzueignen. Aber die ganzen Annehmlichkeiten bringen auch Probleme mit sich:
Für viele besteht die schwerste Aufgabe im Studium darin, die Balance zwischen Lotter- und Lernleben zu halten. Denn als Student muss man Feiern & Freizeit mit Bildung & Campus in Übereinstimmung bringen können. Wer sich die gesamte Studienzeit über nur in Kneipen herumtreibt und auf dem Campus nur selten bis gar nicht anzutreffen ist, der wird sich spätestens bei den fälligen Abschlussprüfungen wundern: Denn als Student muss man am Ende dann doch einiges wissen, um schließlich tatsächlich das begehrte Abschlusszeugnis in der Hand zu halten.

Zwischen den Extremen

Viele Studenten schwanken daher zwischen zwei Extremen: Während man die erste Zeit des Studiums nur mit Feiern verbringt, zum Stammgast in der Studentenbar um die Ecke avanciert, wird man in den letzten Semestern zum meistgesehenen Dauergast der Bibliothek. Das schafft gerade zum Ende des Studiums hin unnötigen Stress.
Einfacher hat es dagegen derjenige, der schon frühzeitig Seminare besucht, sich das Wissen kontinuierlich aneignet. Wer solange ein Motivationsproblem hat, bis er ein Zeitproblem bekommt, neigt zu oberflächlichem Bulimie-Lernen. Anstatt sich über einen längeren Zeitraum hinweg Bildung und Wissen anzueignen, muss der stressgeplagte Student sich in kürzester Zeit Unmengen an Faktenwissen in den Kopf zu pressen – eine Holzhammermethode mit nur geringem Lerneffekt.
Sinnvoller dagegen ist es also, die beiden Pole Feiern & Freizeit sowie Bildung & Campus miteinander in Einklang zu bringen. Wer regelmäßig und gewissenhaft die Seminare besucht, kann trotzdem noch das Studentenleben genießen und muss am Ende nicht zum Lernmonster werden.

Text bereitgestellt durch: www.news.de



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